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Weltsicht
Was kann mensch tun, um Tieren zu helfen ?

Das Spektrum der Möglichkeiten ist sehr groß. Was mensch machen sollte, hängt ganz von den Interessen und Überzeugungen der einzelnen Personen ab.

Eine gute Möglichkeit für Kinder und Erwachsene ist beispielsweise, sich um Tiere aus dem nächsten Tierheim zu kümmern. Der Bedarf in diesem Bereich ist sehr groß und geht von Spaziergängen mit den Hunden und Spielen mit den Tieren bis zur Übernahme einer Patenschaft (finanziell und/oder durch Beschäftigung mit dem Tier).
Viele Menschen (auch TierrechtlerInnen) vergessen, daß auch diese Arbeit sehr wichtig ist und auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte. Die Tiere in den Tierheimen werden oft aufgrund von Personalmangel (mit Sicherheit nicht aus Mangel an gutem Willen), selten oder gar nicht an die frische Luft gebracht und bekommen nur unzureichend Streicheleinheiten.
Einfach mal ins nächste Tierheim gehen und nachfragen, die MitarbeiterInnen werden sich bestimmt freuen.

Die Beteiligung an Demonstrationen und Kundgebungen hilft der Sache für die Tiere natürlich auch. Durch einfaches Erscheinen und Mitgehen vergrößert sich die Anzahl der TeilnehmerInnen und somit auch die Beachtung, die der Demo/Kundgebung durch die Öffentlichkeit zuteil wird.
Termine für solche Demos/Kundgebungen sind beispielsweise leicht im Internet (z.B. bei VivaVegan unter Infos&Tips) zu erhalten, oder einfach mal bei den örtlichen Tierrechtsgruppen nachfragen.

Eine weitere Möglichkeit ist, bei einer örtlichen Tierrechtsgruppe mitzuarbeiten. Die Arbeit geht meist dort von Infoständen bis zur Organisation von Großdemos.
Es sollte niemand Angst haben, dort auch ohne Vorkenntnisse einfach mal vorbei zu gehen, die TierrechtlerInnen werden mit Sicherheit niemanden fressen (wäre auch echt nicht vegan), sondern gerne das benötigte Wissen weitervermitteln.

"Militant-autonome" Tierrechtsarbeit ist auch ein wichtiges Thema.
Die Bereitschaft zu solchen Aktionen halte ich für sehr wichtig, allerdings finde ich es immer sehr seltsam, wenn ich E-Mails bekomme, in denen ich nach Adressen von militanten Tierrechtsgruppen gefragt werde. Dabei kann es sich entweder nur um Spitzel oder um Menschen handeln, die Spaß an Randale haben. Beides ist in der Tierrechtsszene nicht erwünscht.
Die Bereitschaft zu Aktionen "in der Grauzone" ergibt sich normalerweise erst bei tieferer Einsicht in die Materie und hat mit militant nichts zu tun.
Meiner Ansicht nach sind die Menschen militant, die Tiere quälen und ermorden und nicht diejenigen, die Tiere davor schützen wollen...
Also... erst mal "klein" anfangen und nicht sofort Hochsitze umsägen und in Labore eindringen. Das dient der eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Menschen, die solche Aktionen machen.

Für Menschen, die beispielsweise aus Zeitgründen nicht selber aktiv Mitarbeiten können, bleibt noch die Möglichkeit der Spenden. Allerdings sollte diese Möglichkeit mit Vorsicht genossen werden, da es auch einige "schwarze Schafe" im Bereich Tierschutz/Tierrecht gibt. Eine Möglichkeit, die ich für sinnvoll halte und auch weiterempfehlen kann, sind Rechtshilfekonten. Diese Konten werden dafür verwendet, TierrechtlerInnen zu helfen, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind und dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Rechtshilfekonten gibt es bei der Voice und beim Tierbefreier e.V. (siehe Links).
Wer diese Art von Arbeit nicht unterstüzen möchte, sollte sich aber auf jeden Fall vor dem Spenden bei verschiedenen TierrechtlerInnen über den gewählten Verein erkundigen, um sich ein möglichst objektives Bild über den Verein machen zu können...


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