(die Daten und Informationen wurden aus verschiedenen Medien-Reportagen und Informationsblättern verschiedener Tierrechtsorganisationen zusammengestellt und können völlig frei zur Tierrechtsarbeit weiterverwendet werden)
Der Anfang des Horrors für die einen ist das direkte Ende des Lebens für die anderen:
Nach dem Schlüpfen in den vollklimatisierten Brutstätten werden die Küken, die weder jemals ihre Mutter, noch das Tageslicht kennen lernen werden, auf einem Fließband nach Geschlecht sortiert (Fachausdruck: gesext). Die weiblichen wandern auf dem einem in die Legebatterie, die männlichen auf einem anderen entweder sofort lebendig in den Fleischwolf um zu Tierfutter verarbeitet zu werden, werden vergast oder ertränkt, oder enden als Brathühnchen in einem Mastbetrieb. Dort werden sie, nachdem sie innerhalb von etwa 6 Wochen auf circa 1,5 kg (durch Kunstfutter, angereichert mit Antibiotika und Wachstumsförderern) gemästet und mit Medikamenten und Drogen am Leben erhalten wurden, an den Beinen an einem Fließband aufgehängt, mit dem Kopf durch ein elektrisches Strombad geschickt, um dann mit Hilfe von rotierenden Klingen zerstümmelt zu werden und leerzubluten. Durch die Automatisierung werden viele Tiere nicht getötet, sondern werden anschließend bei lebendigem Leibe in das Brühbad gesenkt. Auf diese Weise sterben 255 Millionen Hähnchen pro Jahr.
Den Hühnern in den Legebatterien ergeht es kaum besser.
Zu viert oder zu fünft in einen Käfig gepreßt, für jedes Huhn maximal drei-viertel eines DIN A4-Blattes an Grundfläche, ohne die Möglichkeit auch nur einmal die Flügel auszubreiten, fristen sie ihr 12-15 monatiges Dasein.
Der Boden des Käfigs besteht aus Drahtgitter, damit der Kot und das Urin sofort auf einem Fließband entsorgt werden können. Die Füße werden durch das ununterbrochene Stehen auf diesem Drahtgitter völlig verstümmelt und da die Krallen durch mangelnde Bewegung nicht abgewetzt werden, verhaken sie sich oft in dem Drahtgitter. Nicht selten stirbt ein eingequetschtes Bein langsam ab.
Die Tiere werden innerhalb kürzester Zeit völlig wahnsinnig und hysterisch, richten ihre Aggressionen gegen ihre Leidensgenossinnen; Kannibalismus, gegenseitiges Federnausreißen stehen an der Tagesordnung. Damit der dadurch hervorgerufene Schaden in Grenzen gehalten werden kann, werden den Tieren oft die Schnäbel ohne Narkose abgebrannt oder weggeätzt. Trotz der riesigen Mengen an Drogen und Medikamenten leiden die Hühner an Streß oder erkranken an Wirbelbrüchen, Lähmungen aufgrund von Knochenentkalkung (durch die endlose Eierproduktion wird dem Hühnerleib jeglicher Kalk entzogen), Fettlebersyndrom, Durchfall, Pest, Cholera, Bronchitis, Leukose, Typhus, Tuberkulose, Würmern, Milben...
Die Tiere, welche die Tortour überleben, enden "nach Gebrauch" als Suppenhuhn, Marktwert ca. 20 Pfennig (für ein Leben).
20% der Tiere überleben die Prozedur nicht.
Durch die massive Behandlung mit Medikamenten und Drogen und durch Züchtungen legen die Hennen in ihrem kurzem Leben 280-300 Eier.
90% der in der BRD verzehrten Eier stammen aus Batterie-/Käfighaltung, entweder von den 75 Millionen in deutschen Legebatterien gefangenen Hühnern oder aus umliegenden Ländern wie den Niederlanden, Belgien oder Frankreich.
Die so hoch gelobte Bodenhaltung bedeutet für die Hühner auch kein schönes Leben: sie sind zu Zigtausenden in Hallen eingepfercht, bei künstlichem Licht, künstlicher Nahrung, ohne Fenster, die Streßsyndrome (inklusive Schnabelkürzungen) und Krankheiten sind wie bei der Batteriehaltung.
Hinzu kommt noch, daß nachweislich der größte Teil der als aus Bodenhaltung kommend bezeichneten Eier aus einer Legebatterie stammen.

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