BITTE THEMA WÄHLEN:
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Medizinische Aspekte
Allein aus Selbstschutz sollten die Menschen auf den Konsum von Tierleichen
verzichten. Es dürfte mittlerweile zu fast allen Menschen durchgedrungen
sein, welche enormen Vorteile für die eigene Gesundheit dieser Verzicht mit sich bringt.
Das Risiko von Herzinfarkten, Krebs, Gicht, Rheuma, Überfettung, Allergien und
Zivilisationskrankheiten allgemein wird mit bis zu 50% massiv gesenkt (von BSE möchte
ich gar nicht reden). Durch die Ernährungsumstellung nimmt mensch
automatisch viel mehr Vitamine und viel weniger Fette zu sich. Selbst das
angeblich bei Vegetariern fehlende Vitamin B12 und Eisen sind kein Problem;
so ist Vitamin B12 beispielsweise in allen milchsaueren (hat nichts mit Tiermilch)
Gemüsesorten (wie z.B. Sauerkraut) und fermentierten Sojaprodukten enthalten und das Eisen
erhälten wir aus Hülsenfrüchten, Spinat, frischen Kräutern, Kohl,
Sojamehl, Pilzen, Vollkornprodukten, Mangold, Schalenfrüchten uva..
Fragen zu anderen Vitaminen oder ähnlichem beantworte ich gerne.
Am besten fragt einfach mal Euren Arzt, er wird es Euch bestätigen.
Massentierhaltung
Die Masttiere werden auf eine dermaßen schreckliche Art und Weise
gehalten, daß die Fleischindustrie ihre Massentierhaltungen möglichst
gut vor den Augen der Konsumenten versteckt und möglichst wenig
Informationen an die Öffentlichkeit kommen läßt, damit die
Menschen kein schlechtes Gewissen beim Verzehr des Fleisches bekommen. Würden
die Menschen öfter mit den Bildern aus Massentierhaltungen konfrontiert, würde
sich das Konsumverhalten sofort stark ändern. Die Menschen bekommen ein Stück
Fleisch auf den Teller, und es wird ihnen von klein auf beigebracht, daß
es nicht schlimm ist, dieses zu verzehren. Diese psychische "Verarschung"
wird auch beim erwachsenen Menschen beibehalten. Der Mensch sieht nur ein Stück
Fleisch, und nicht das Tier und das Leiden welches dahinter steht ("Die
Zahl der Vegetarier würde ins unermeßliche steigen, wenn der Mensch
die Tiere, derer er sich als Nahrung bedient, selbst schlachten würde."
Christian Morgenstern).
Hier nur einige Beispiele aus der "Mordindustrie", welche natürlich
versucht, mit möglichst wenig Kosten möglichst viel Gewinn aus den
Tieren zu ziehen:
Kalbs- und Bullenmast
Die Muttertiere werden nach speziellen Kriterien gezüchtet, sie sollen
natürlich möglichst viele Kälber gebären, nachdem sie immer
wieder künstlich befruchtet wurden. So gibt es z.B. eine Rasse "weißblauer
Belgier", die so deformiert gezüchtet wird (z.B. völlig unnatürlich
mächtige Lenden), daß 75% der Kälber per Kaiserschnitt das Licht
der Massentierhaltung erblicken.
Für diese Kälber beginnt der Terror sofort nach der Geburt. Sie werden sofort der
Mutter entzogen und landen (meist nach quälerischen Transporten, siehe unter Tiertransporte)
entweder als neue Zuchtmutter, als Zuchtbulle oder als Kalbs- oder Bullenmasttier in den
entsprechenden Massentierhaltungen. Die Mastkälber finden sich in
fensterlosen Einzelboxen mit Lattenrostboden wieder. Sie leben ihr kurzes Leben
in einer "Einzimmerwohnung inkl. Toilette", die zu klein ist, als daß
sie sich hinlegen oder gar umdrehen könnten. Um überhaupt am Leben
bleiben zu können, müssen sie mit großen Mengen Antibiotika
vollgepumpt werden (oft sogar gegen die ohnehin schon völlig ungenügenden
Gesetze). Rinder sind auf den engen sozialen Kontakt ihrer ArtgenossInnen
angewiesen, aber schon als Kalb landen sie in Einzelhaft. Damit sie möglichst
schnell geschlachtet werden können, also ihr Zielgewicht erreichen, werden sie
(wieder oft gegen die unzureichenden Gesetze) mit Hormonen vollgestopft. Diese
Prozeduren haben massive Verhaltensstörungen wie z.B. das Ablecken und
Auffressen der eigenen Haare, das Saugen an Eisenteilen und und und. Die wenigen
Male, daß sie Tageslicht und/oder Art(Leidens-)genossInnen sehen, sind die
quälerischen Transporte zu anderen Massentierhaltungen oder am Ende zum Schlachthof. Wenn
ein Kalb das "Glück" hat sogar noch zum Bullen "heranwachsen"
zu dürfen, stehen sie angekettet in 2 qm (gleich ihrer Körperfläche) großen
Boxen. Die Hörner werden aufgrund der Verletzungsgefahr einfach abgesägt,
weggebrannt oder abgeätzt. Damit der Schwanz sich nicht durch ständiges
darauftreten entzündet (dadurch könnten "unwirtschaftliche"
Rückenmarksentzündungen entstehen) wird einfach ein Gummiring am
Schwanzanfang angebracht, der die Blutzufuhr verhindert, so daß der
Schwanz unter ständigen Schmerzen abstirbt und schließlich abfällt.
Als Verhaltensstörungen treten Scheinwiederkäuen, Zungenschlagen u.a.
auf, welche (auch schon bei den Kälbern) oft dadurch unterbunden werden, daß
ein Metallring durch das Zungenbändchen gezogen wird, so daß jede
Bewegung der Zunge extreme Schmerzen verursacht.
Mastschweine
Diese sehr intelligenten und geselligen Tiere sind in der freien Natur
entgegen der allgemeinen Meinung sehr sauber. Das "Schlammsuhlen"
ist die Temperaturregulierung der Tiere, es hilft ihnen, sich abzukühlen
und hält außerdem Parasiten ab.
Die Schweine achten peinlichst genau darauf, daß ihre Schlaf-, Fress- und
Kotplätze räumlich getrennt sind, was bei genügend Platz auch kein Problem sein
sollte. Anders natürlich bei der menschlichen Schweinehaltung. Auf engstem Raum leben sie
ihr kurzes Dasein in ihrem eigenem Kot und Urin, auf Beton- oder Spaltenböden, wobei
ein Schwein, je nach Gewicht, eine Fläche von 03 - 1 qm (!!!) zur Verfügung
stehen hat.
Die intelligenten Tiere sind in der reizarmen Umgebung mit ihrer Langeweile und den
LeidensgenossInnen gefangen, was zu Kannibalismus und Aggressionen führt. Sie können
ihren natürlichen Wühl- und Nagetrieb nicht ausleben und bekommen, statt den ganzen
Tag genüßlich auf irgendetwas leckerem herumkauen zu können, zweimal
täglich ihren Futtertrunk, der nach wenigen Minuten weggefressen ist. So kauen sie einfach
auf ihrem Speichel oder an ihren Leidensgenossen herum. Damit das nicht überhand
nimmt, werden die Schweine oft in völliger Dunkelheit gehalten. Die Schwänze
werden meist direkt nach der Geburt einfach abgeschnitten und die Eckzähne
abgezwickt.
Die Zuchtschweine sind sogar ihr ganzes Leben lang in einer Einzelhaft, die gerade ihre
Körpergröße faßt, gefangen. Damit die dauergestressten Mütter nicht
ihre eigenen Kinder auffressen, werden sie mit Psychopharmaka vollgepumpt. Die Ferkel werden der
Mutter statt nach ca. 4-6 Monaten schon nach 3-4 Wochen entrissen, die männlichen Ferkel
sogleich auf einem Fließband kastriert, ohne Narkose versteht sich.
Nachdem sie der Mutter weggenommen wurden, werden sie verteilt: entweder sie landen in der
Schweinezucht oder im Mastbetrieb. Sie werden in ihren engen, durch die eigenen
Fäkalien vergifteten Käfigen meist schwer krank: chronische
Lungenkrankheiten, Querschnittlähmungen, Nasenverletzungen und schwere
Klauen- und Gelenkverletzungen sind schon die "Normalität". Die Tiere können
nur noch auf den Hinterbeinen hocken, ihr Mastfutter fressen und auf den Tod
warten. Der traurige Blick in ihrem oft halb oder die ganz geschlossenen Augen werden
von VerhaltensforscherInnen als "Trauer" bezeichnet.
Geflügelindustrie
Ein Küken lernt weder seine Mutter, noch das Tageslicht kennen. In
vollklimatisierten Brutstätten werden sie ausgebrütet, um anschließend
nach Geschlecht getrennt zu werden ("gesext" - der Fachausdruck). Die
männlichen werden entweder sofort erstickt, um zu Futtermehl für die
Hennen verarbeitet zu werden, oder landen sie erwartet ein Schicksal als Brathähnchen.
Die weiblichen Hennen müssen ihr Leben als Eiproduzentinnen fristen (siehe
Rubrik "Texte" unter "Eier"). Wenn sie für die
Eiproduktion nicht mehr zu gebrauchen sind und diese Prozedur überlebt
haben, enden sie (oder das, was von ihnen übrig ist) als Suppenhuhn mit
einem Marktwert von ca. 20 Pfennig. Das Mastgeflügel lebt sein kurzes Leben
(in ca. 6 Wochen auf 1,6 kg) auf etwa der gleichen Minifläche wie die
Legehennen. Um ihr Schlachtgewicht zu erreichen, erhalten sie ein spezielles
Futter, welches natürlich auch mit Antibiotikum und Wachstumsförderern
angereichert ist. Damit sie möglichst viel fressen, wird das Neonlicht nie
ausgeschaltet. Schlafen is' nich'. Auch die Truthühner werden nicht gerade
mit viel Liebe behandelt. Von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod läuft alles
vollautomatisiert ab. Selbstverständlich aus Kostengründen. Eng
zusammengepfercht in riesigen Hallen fristen sie ihr Dasein bis zum bitteren
Ende. Auch ihnen wird der Schnabel verstümmelt, damit sie sich nicht
gegenseitig umbringen, damit dieses Vergnügen dem Menschen vorbehalten
wird. Sie können sich durch ihren deformierten Körperbau und durch die
enge Haltung nicht mehr putzen, ja sie können sich nicht mal mehr normal
fortbewegen. Überleben ist auch bei Ihnen nur durch extremen Einsatz von
Psychopharmaka, Antibiotika und anderen Medikamenten möglich, die dem
speziellen Mastfutter beigefügt werden. Aus diesen armen Geschöpfen
wird dann das hochgepriesene Putenschnitzel. Gänse werden in ihrem kurzen
Leben bis zu 3 mal lebendig gerupft, und kurz vor der Schlachtung wird ihnen
eine Röhre in den Hals geschoben, durch die riesige Mengen Mastfutter in
das Tier gestopft werden. Diese Tortouren sind in Deutschland zwar verboten,
aber natürlich ist die Einfuhr der Daunen und der Tierleichen erlaubt. Was
gibt es also einfacheres, als den Betrieb ins nahe Umland zu verlegen, und die "Produkte"
zu importieren ? Auch die Enten werden nicht gerade zimperlich behandelt. Wer
von uns hat noch nicht an einem See gestanden und sich über diese
niedlichen Geschöpfe gefreut, über die es ja auch das wohl bekannteste
Kinderlied gibt. Die Mastenten können allerdings kein Lied vom Wasser
singen, da sie in ihrem kurzen Leben keines zu sehen bekommen. Sie leben, natürlich
auch eng zusammengepfercht, auf einem Gitterboden in Hallen. Diese Liste der
leidenden Geflügeltiere könnte noch lange fortgesetzt werden, aber aus
Platzgründen überlasse ich es den LerserInnen, sich die Umstände
z.B. von in Deutschland gezüchteten Straußen, Wachteln und was sonst
noch so gegessen wird, vorzustellen...
Mastkaninchen
Diese normalerweise fröhlichen und sehr aktiven Tiere werden ähnlich
den Legehennen in mehrstöckigen Käfigen gehalten. Mehrere Tiere
zusammen und keine Möglichkeit, ihre natürlichen Triebe wie buddeln,
herumtollen oder sonstiges auszuleben. Nicht einmal ein kleiner Hoppler ist möglich,
ohne das die Tiere auf schmerzhafte Art und Weise merken, wie klein doch ihr Gefängnis
ist. Die Weibchen müssen schon nach ein bis zwei Wochen zum erstenmal
gedeckt werden und von dort an bis zu ihrem Lebensende dienen sie als
Geburtsmaschinen. Ihre Depressionen äußern sich sogar darin, daß
die normalerweise vegetarischen Tiere ihre eigenen Jungen auffressen (obwohl die
doch eigentlich für den Menschen bestimmt waren).
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Bevor die Tiere aus der Massentierhaltung endlich auf bestialische Weise im Schlachthof von ihrem Leid "erlöst" werden, haben sie aber noch einen, für uns unvorstellbar schlimmen, Transport vor sich. Aus ihrem dunklen Gefängnis werden sie mit abartiger Gewalt (Stockschlägen, Fußtritten, E-Schocks, oft sogar in die Geschlechtsteile, oder bei Bullen mithilfe des Nasenrings, an dem aufs Heftigste gerissen wird) in das grelle Tageslicht gezwungen und in den Transporter gepropft. Auf der Fahrt werden sie hin und her geschleudert, brechen sich gegenseitig oder beim Ausrutschen die Beine und andere Knochen, geraten in völlige Panik, welche bis zu ihrem brutalen Tod anhält. Wenn sie das "Glück" haben, in einem deutschen Schlachthof ermordet zu werden, dauert die Fahrt nur einige Stunden bis zu wenigen Tagen. Meistens aber werden die Tiere exportiert, wobei es für den Exporteuer von der EU saftige Subventionen und Prämien gibt, für die wir alle Steuern zahlen. Die Tiere sind auf dem Weg oft tagelang ohne Futter und sogar ohne Wasser, viele überleben diese Tortour nicht. Bei Überseetransporten sind 10% Todesrate sogar miteingerechnet. Da bei Überseeexporten für die Exporteure zählt, ob das Tier lebendig vom Schiff kommt oder nicht (solange das Herz schlägt, gibt es die Prämie), werden die Tiere noch mit gebrochenen Beinen in Deutschland oder anderen europäischen Ländern mit einem Seil an den Vorderbeinen auf das Schiff verladen und auf die gleiche Art und Weise am Zielort entladen. Solange das Tier noch lebt, ist alles andere egal. Die Tiere werden mit den Vorderbeinen an einen Kran gehängt und dann langsam in schwindeliger Höhe von dem riesigen Schiff entladen. Nicht selten fällt ein Tier dabei vom Kran und liegt dann zuckend am Boden.
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Wild / Jäger
Es gibt tatsächlich heute noch Menschen, die an die Tierliebe von Jägern glauben. Ich wundere mich sehr darüber, ist es für mich doch offensichtlich, daß Menschen, die aus reinem Vergnügen Tiere abknallen, ein massiven psychischen Defekt haben. Wenn mir jemand erzählt, er fände es wunderbar und naturverbunden, sich morgens im Wald auf einen Hochsitz zu setzen, dort zu frühstücken und zu warten, daß irgendein Tier vorbeikommt, dieses erst zu beobachten (bis dahin habe ich vollstes Verständnis) und dann abzuknallen (damit ist mein Verständnis dann auch verpufft), dann kann es mit seiner Tierliebe nicht sehr weit her sein. Warum nicht das Tier einfach nur beobachten und sich an seinem LEBEN erfreuen ? Nein, bevor der Jäger nach Hause geht, knallt er es noch schnell ab. Sehr oft habe ich schon das Argument "Forstpflege" gehört. Die Jäger bringen also Tiere über den Winter, um sie in der Jagdzeit dann umzubringen. Ich gehe auch sehr gerne in den Wald, und bei ALLEN Futterstellen steht ein Hochsitz in der Nähe, d.h. ich locke das Tier mit Futter an und ermorde es dann. Meiner Ansicht nach ist das keine "Forstpflege" sondern ein makaberes Abschlachtspiel und ich bin sicher, daß all diese Jäger einen massiven Schaden haben. Eine Jagdsaboteurin erwähnte einmal zu Jägern, daß ihrer Meinung nach das Gewehr für die Jäger eine Verlängerung des Penises sei. Dazu ist interessant zu erwähnen, daß über 95% der Jäger Männer sind (die Jagdsaboteurin wurde vor Gericht wegen Beleidigung verurteilt, wieder ein Beispiel für die Kriminalisierung). Zu Treib- und Hetzjagden brauche ich mich wohl gar nicht mehr äußern.
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Biobauern
Wenn ich mit Menschen über die Problematik Fleisch, Eier oder Milch spreche, höre ich oft das Argument "Ich hole alles beim Biobauern...". Leider ist dieser Satz wieder ein Beweis dafür, daß wir Menschen sehr schnell unser Gewissen beruhigen können. Abgesehen davon, daß ich der Meinung bin, daß kein Tier nur für den Geschmack, für die Ernährung brauchen wir es nicht (siehe oben), sterben muß, sind Biobauern eine ganz eigene Sache. Wie mit den sogenannten Freilandeiern wird auch mit dem Biofleisch natürlich viel Betrügerei gefeiert. Wenn mensch Massentierhaltungsfleisch als Biofleisch teuer verkauft, wächst die Gewinnspanne um so mehr. Und welcher Konsument überprüft die Angaben seiner Fleischlieferanten ? Abgesehen davon bedenken viele von den Biofleisch-Käufern nicht, daß sie auch Fleisch in Produkte aus dem Supermarkt, aus der Pizzeria oder der "Frittenranch" kaufen, und dieses kommt 99,99%ig aus einer Massentierhaltung. Mensch merkt erst, wo überall Fleisch/Geflügel/Fisch enthalten ist, wenn mensch sich ausgiebig damit beschäftigt. So ist z.B. in vielen Gemüsebrühen tierliche Fette enthalten. Es gibt unendlich viele Beispiele dafür. Wenn mensch wirklich etwas gegen den Tiermord unternehmen möchte, sollte mensch so ehrlich zu sich selbst sein, ganz darauf zu verzichten. Ich habe früher auch sehr sehr gerne Fleisch gegessen und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, ohne es auszukommen. Dabei ist es in Wirklichkeit so einfach... Ich stehe jedem jederzeit gerne mit Rat und Tat beiseite. Und es gibt überall in Deutschland Vegetariern und auch Veganern, die mit Sicherheit gerne helfen. Einfach Bescheid sagen. Wir beißen mit Sicherheit nicht (wäre ja auch irgendwo ein Widerspruch, oder ?). Ich kann auch gerne versuchen, Veganern ausfindig zu machen, die irgendwo in Deutschland leben, damit jedeR sich mit "erfahrenen" Leuten zusammensetzen kann, kochen kann, und dann sehen wird, wie einfach es doch letztlich ist.
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Welthunger
Das ist kein Tippfehler. Die wenigsten Menschen realisieren die Zusammenhänge zwischen Menschen- und Tierrechten und dem Umweltschutz. Eine ausführliche Darstellung wäre zu umfangreich, aber ich möchte dieses Thema unbedingt anschneiden, da ich es für sehr sehr wichtig halte. Gerade in der Massentierhaltung spiegelt sich die Ausbeutung der Industrieländer gegenüber der 3. Welt extrem stark wieder. Während in der 3. Welt Millionen Kinder verhungern müssen, importieren die Industrieländer die wertvollen Pflanzenrohstoffe, um sie an die Masttiere zu verfüttern. Dabei steht die Fleischnahrung in keinem Verhältnis zu der eingebrachten Pflanzennahrung. Es geht sogar bis zu einem Verhältnis von 10:1, sprich 10 kg pflanzliche Nahrung an ein Masttier ergeben 1 kg Fleisch. Das resultiert daraus, daß die unglücklichen Masttiere natürlich einen Teil der Nahrung in Energie umsetzen. Durch den Streß, dem die Tiere ausgesetzt sind, ist es sogar ein sehr großer Teil. Laut Statistik würde kein Mensch mehr verhungern müssen, wenn nur die US-Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen würden !!! Das sollte doch zu denken geben...
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Umweltzerstörung
Die Ausbeutung der Tiere durch den Menschen bringt auch massive Umweltschäden
mit sich. Daß riesige Gebiete des Regenwaldes als Weideflächen abgeholzt
werden, ist ja mittlerweile der breiten Öffentlichkeit bekannt, und die
klimatischen Auswirkungen bekommen wir ja sogar schon langsam zu spüren.
Aber es gibt auch weitere heftige Umweltschäden, welche weitgehend
unbekannt bleiben, da sie von der Mordindustrie wohlweislich zurückgehalten werden.
Die Regierungen stehen ja bekanntlich stark unter dem Scheffel der Industrie und
regen sich von sich aus mit Sicherheit auch nicht. Aber wenn mensch ein bißchen
nachforscht kommt doch etwas ans Licht. So hat beispielsweise die niederländische
Regierung eine Forschungsgruppe von Wissenschaftlern beauftragt, sich mit dem
sauren Regen zu befassen. Diese fanden dann auch prompt heraus, daß 1/3
des sauren Regens auf Massentierhaltungen zurückzuführen ist. Diese
unglaubliche Beeinträchtigung unserer Natur kommt daher, daß zu viele
Tiere Kot und Urin produzieren, welches auf verhältnismäßig
kleine Flächen Land gekippt werden. So gelangt das giftige Ammoniak in den
Wasserkreislauf, da die kleinen Landflächen diese großen Mengen nicht
verarbeiten können. Durch den Wasserkreislauf gelangen die Gifte als saurer
Regen wieder zurück auf die Erde und zerstören nicht nur unsere Wälder.
Mit Sicherheit gibt es noch viele andere Umweltbeeinträchtigungen durch die
Massentierhaltungen, die sogar schon bekannt sind, aber von den durch die
Industrie beherrschten Regierungen gezielt zuückgehalten werden. Ein
weiteres Thema, welches in den Umweltschutz gehört, ist der
Massenfischfang. Durch die skrupellosen Fischfangmethoden werden alle Weltmeere
zerstört und sterben unzählige Tierarten, die im Meer ihr Zuhause
haben aus.
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