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Männer stapeln die weißen Plastikkisten, klatschen sie aufeinander. Jedes mal erfolgt eine Erschütterung. Es muß schnell gehen.
Ein Gabelstapler fährt immer wieder weitere Kisten mit schlachtreifen Hühnern an, welche per Hand aus dem dunkeln und nach Kot
und Ammoniak stinkenden Hallen geangelt und in Transportkisten geworfen werden. Hierbei brechen schon mal ein paar Knochen,
doch dies interessiert niemanden. Wenn der LKW voll ist, geht es zum Schlachthaus z. B. der Lohmann - Wesjohann - Gruppe. Ähnlich
brutal verläuft das Abladen der Hühner. Sie werden mit den Beinen an Haken gehängt, die sie zur Klinge bringen. Am Ende verläßt
ein gerupftes und hübsch verpacktes Hühnchen das Schlachthaus, nichts erinnert mehr daran das es sich bei diesem Stück Fleisch
um ein fühlendes, geschundenes Geschöpf gehandelt hat.
BSE, die Skandale des Hühnerbaron, Pohlmann und immer wieder Hormonskandale haben die Verbraucher unsicher gemacht.
Die Fleisch- und Eierbranche arbeitet nun an einer Imageverbesserung, um ihre Kunden zurückzugewinnen.
Deutschlands größter Anbieter von Brathähnchen, Wiesenhof, der sein Geflügel auf die beschriebene Art und Weise auf Reisen schickt,
garantiert auf seinen Verpackungen "tierschutzgerechte Aufzucht". Die Bilder, die uns vorliegen, sprechen eine andere Sprache.
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