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animal farm investigation

Über einen wehrhaften Käfigbaron und seine Handlanger


Offenbar ähnlich wie das Deutsche Pelzinstitut für die Pelzbranche wollte Egon Ehlenberger eine Lügenmaschinerie für die Deutsche Eierbranche kreieren. Der Name war auch schon klar, AG Ei. AG Ei sollte die Käfighaltung gegen Tierschützer, Boden- und Freilandhaltung durchsetzen. Leider, leider kam die "Notgemeinschaft deutscher Käfigbarone" nicht zustande. Egons Kollegen haben bemerkt, daß die Lobbyisten in Bonn vollkommen ausreichen und es gegenüber der "Normalbevölkerung" um ein vielfaches besser ist die Käfighaltung tot zu schweigen anstatt sie schön zu reden.

Dafür konnte Ehlenberger einen Tierschutzverein für seine Zwecke einspannen. Es handelt sich um den Tierschutzverein Cottbus - Land und Umgebung (inzwischen Tierschutzverein Spree/Neiße), nicht zu verwechseln mit dem Tierschutzverein Cottbus (Stadt). In einer Werbebroschüre des Herrn Ehlenberger heißt es unter anderem: "Damit Sie völlig sicher sein können, daß es unseren Hennen wirklich gut geht", wird, "das Wohlbefinden der Hennen als auch die Tierumwelt... regelmäßig durch den Tierschutzverein Cottbus - Land überwacht."

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Auf den Verpackungen der Eier prangt das Logo des Tierschutzvereins. Durch einen Zufall konnte nachgewiesen werden, daß der Tierschutzverein Schmiergelder von der Firma EHLEGO erhält. Ein weiterer Skandal dürfte sein, daß Dr. Olm, der Amtstierarzt des betreffenden Kreises, im Vorstand des korrupten Vereins ist. Jetzt will er bei Hinterweidenthal (Rheinland - Pfalz) auf dem Gelände einer ehemaligen NATO - Tankfarm eine riesige Batterieanlage mit 1, 2 Mio. Legehennen bauen. Der Ministerpräsident von Rheinland - Pfalz, Kurt Beck, hat sich kritisch zu dieser Anlage geäußert. Der Hinterweidenthaler Verbandsbürgermeister Dieter Raber dagegen ist über den neuen Arbeitgeber in seiner Region begeistert. Nach einer Besichtigung der Stammfarm der Ehlego (Ehlenberger Egon) Landkost GmbH Rogossen (ca. 1, 4 Mio. Legehennen) bei Cottbus war der Lokalpolitiker sogar völlig überzeugt. Gerade diese Farm war damals in die Schmiergeld - Affäre verwickelt. Der Verbandsbürgermeister beweist jedenfalls keinen Sachverstand, wenn er mit 50-60 neuen Arbeitsplätzen und der Käfighaltung als hygienischste und damit tierschutzgerechte Haltung argumentiert.

Hier entsteht ein zweites Gorleben für den Tierschutz. Wir stellen uns quer!!!


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